[{"data":1,"prerenderedAt":109},["ShallowReactive",2],{"blog-de-design-systems-that-work":3},{"id":4,"title":5,"body":6,"cover":93,"date":94,"description":95,"draft":96,"extension":97,"locale":98,"meta":99,"navigation":100,"path":101,"seo":102,"stem":103,"tags":104,"__hash__":108},"blog\u002Fblog\u002Fde\u002Fdesign-systems-that-work.md","Designsysteme, die wirklich funktionieren",{"type":7,"value":8,"toc":87},"minimark",[9,13,18,21,27,44,48,55,62,84],[10,11,12],"p",{},"Designsysteme haben einen zwiespältigen Ruf. Für die einen sind sie Ordnung und Tempo, für die\nanderen ein Korsett, das jede Idee glattbügelt. Nach einigen Projekten bin ich überzeugt: Der\nUnterschied liegt nicht im System selbst, sondern in der Haltung, mit der man es baut.",[14,15,17],"h2",{"id":16},"ein-system-soll-tragen-nicht-fesseln","Ein System soll tragen, nicht fesseln",[10,19,20],{},"Das beste Designsystem nimmt mir die immer gleichen Entscheidungen ab, damit ich Kraft für die\nbesonderen habe. Abstände, Farben, Schriftgrößen — das muss nicht jedes Mal neu erfunden werden.",[22,23,24],"blockquote",{},[10,25,26],{},"Ein gutes System macht das Naheliegende einfach und das Außergewöhnliche möglich.",[10,28,29,30,34,35,39,40,43],{},"Die Grundlage sind ",[31,32,33],"strong",{},"Tokens",": benannte Werte für Farbe, Typografie, Abstand und Radius. Sie sind\ndie Sprache, in der das ganze Produkt spricht. Ändert sich ein Token, ändert sich alles, was ihn\nnutzt — konsistent und an einer Stelle. Wichtig ist, dass Tokens Bedeutung tragen, nicht nur\nWerte: ",[36,37,38],"code",{},"color-surface"," statt ",[36,41,42],{},"grau-100",". So bleibt das System verständlich, auch wenn die Werte\nsich später verschieben.",[14,45,47],{"id":46},"komponenten-und-dokumentation","Komponenten und Dokumentation",[10,49,50,51,54],{},"Auf den Tokens stehen ",[31,52,53],{},"Komponenten",". Hier achte ich darauf, dass sie genug Spielraum lassen:\nsinnvolle Standardwerte, aber Türen für den Sonderfall. Eine Komponente, die nur exakt einen\nLook erlaubt, wird umgangen — und dann zerfällt das System leise von innen.",[10,56,57,58,61],{},"Was am häufigsten unterschätzt wird, ist die ",[31,59,60],{},"Dokumentation",". Ein System, das niemand versteht,\nexistiert praktisch nicht. Für mich gehört dazu:",[63,64,65,72,78],"ul",{},[66,67,68,71],"li",{},[31,69,70],{},"Warum",", nicht nur Wie — die Absicht hinter einer Entscheidung",[66,73,74,77],{},[31,75,76],{},"Beispiele in echtem Kontext",", keine isolierten Knöpfe",[66,79,80,83],{},[31,81,82],{},"Klare Grenzen"," — wann man eine Komponente nutzt und wann bewusst nicht",[10,85,86],{},"Ein Designsystem ist nie fertig. Es lebt mit dem Produkt, wächst, lässt manchmal auch los. Genau\ndieser Pflegegedanke macht den Unterschied zwischen einem System, das Staub ansetzt, und einem,\ndas ein Team trägt. Wenn es funktioniert, merkt man es nicht — man baut einfach schneller, ruhiger\nund kohärenter. Und genau das ist das Ziel.",{"title":88,"searchDepth":89,"depth":89,"links":90},"",2,[91,92],{"id":16,"depth":89,"text":17},{"id":46,"depth":89,"text":47},null,"2022-07-20","Wie ein Designsystem Kreativität trägt statt einschränkt — durch Tokens, Komponenten und eine Dokumentation, die man tatsächlich nutzt.",false,"md","de",{},true,"\u002Fblog\u002Fde\u002Fdesign-systems-that-work",{"title":5,"description":95},"blog\u002Fde\u002Fdesign-systems-that-work",[105,106,107],"Design","Systeme","Workflow","Ze1cQgXc76v2rA0JZVUp_wVfgTewSd-0OroH9kekexY",1781691286612]